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Ich freue mich über Ihr Interesse an Medienökonomie als wissenschaftlicher Teildisziplin der Kommunikationswissenschaft und als gesellschaftlicher Praxisbereich (Medienwirtschaft). Mein theoretischer Ansatz ist eine Kritik der politischen Ökonomie der Medien, d.h. medienökonomische Analysen werden als Teil einer Gesellschaftskritik (Kapitalismuskritik) im Rahmen kritischer Gesellschaftstheorie durchgeführt. Sie finden auf diesen websites Hinweise zu meiner Forschungs- und Lehrtätigkeit sowie zu meinen wissenschaftlichen Publikationen zu den Fachgebieten Medienökonomie, Medienkonzentration, Kritik der Politische Ökonomie der Medien, Restrukturierung/Transformation der Medienindustrie, Jugendpresse, Neue Medien, Nichtkommerzielle Alternative Medien, Medienjournalismus, Postzeitungsdienst, Medieninhaltsanalyse, Medienwirkungsforschung, OPEN ACCESS.

O.Univ. Prof. Em. Dr. Manfred Knoche
Universität Salzburg, Fachbereich Kommunikationswissenschaft

Was ist Medienökonomie?
Die kommunikationswissenschaftliche Medienökonomie hat einen dreifachen Praxisbezug: einen analytischen (universitäre Forschung und Lehre), einen pragmatischen (Beratungsprojekte) sowie einen edukativen (Ausbildung von Studierenden). Zentrales Anliegen ist die Vermittlung medienökonomischer Fachkompetenzen. Die Generierung dieser Kompetenzen bedarf der empirisch fundierten Analyse von Prozessen und Auswirkungen einer internationalen Kapitalisierung des Informations-, Kommunikations-, Medien- und Kultursektors. Da Medienunternehmen fast ausschließlich kapitalistisch-privatwirtschaftlich organisiert sind, Medienprodukte folglich nach „Markt- und Wettbewerbsprinzipien“ unter der Zielsetzung der Profitmaximierung bereitgestellt werden, ist die medienökonomische Analyse grundlegend für das Studium der Kommunikationswissenschaft, aber auch für eine darüber hinausgehende Gesellschaftsanalyse und –theorie.

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